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ortsgemeinde geisig

Geisig liegt in etwa 250 m Höhe über dem Meeresspiegel, links und rechts des Hombaches. Der Ort wird um 1250/65 als Geisecho und um 1260 als Geiseche erstmals erwähnt.

Bebauungspläne

Allgemeines:

Sein Name, anfangs wohl „Geisaha", „der sprudelnde Bach", der ursprüngliche Name des kleinen Hombaches, deutet darauf hin, dass das kleine Nebental des Mühlbachs schon bald nachdem die Römer ihren auch durch den Geisiger Wald verlaufenden Schutzwall, den Limes, aufgegeben hatten, besiedelt war. Geisig gehörte lange zur Grafschaft und später zum Vierherrengericht auf dem Einrich und danach zum Amt Nassau.

Kirchlich hatte Geisig anfangs zur alten Mutterkirche des Einrich in Marienfels gehört, ehe es der Pfarrei Dornholzhausen zugeordnet wurde. Die Kapelle zu Geisg wird erstmals im Jahre 1480 erwähnt. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass hier schon vorher eine Gebetsstätte, eventuell sogar eine heidnische Kultstätte war. Die Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert, also aus der Zeit der Reformation, und wurde von einem Ahnherrn des berühmten Freiherren vom und zum Stein erbaut.

Bei Geisig wurde 1564 erstmals eine Mühle gebaut; zeitweise wurden vier Mühlen betrieben. Der Ort hatte 1526 dreizehn Einwohner. Bereits in 1658 waren es 56 und in 1871 war mit 348 fast die heutige Zahl von 360 Einwohnern erreicht. Die Taunusgemeinde hat eine Fläche von 412 ha, davon sind 120 ha Wald und 237 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, die von 5 Vollerwerbsbetrieben und einigen Nebenerwerbsbetrieben bewirtschaftet wird.

Mit einer Firma für Autolackier- und Malerarbeiten, Karosserie- und Fahrzeugbau, Reklameatelier und Werbetechnik, einer Schreinerei, einem Bestattungsinstitut, einer Autowerkstatt, einem Betrieb für TV, Video und Antennenbau, einem Getränkehandel, einem Veranstaltungs- und Partyservice mit Saalbau, Unternehmensberatung und Finanzdienstleitungen, einem Geflügelhof  mit Hofladen und einem Computerservice-Betrieb besteht eine relative Vielfalt an gewerblichen Aktivitäten.

Das kulturelle und sportliche Leben wird durch die Ortsvereine geprägt. Der Turnverein (mit Gymnastik, Tanzen, Turnen, Fußball und Volleyball), der Gemischte Chor, die Freiwillige Feuerwehr, der Tennisclub, der Jugendförderverein, die Rettungshundestaffel, der Skatclub und die Landfrauen entwickeln eine Vielzahl von Aktivitäten, von denen nur beispielhaft die „Gaasjer Fasenacht" und das Mühlenfest genannt sei. Im Mittelpunkt der kulturellen Ereignisse steht das Gemeindezentrum „Hombachtal". In unmittelbarer Nähe befindet sich der Kindergarten "Panama" der Verbandsgemeinde.

Weiterhin gibt es 2 Tennisplätze, einen Sportplatz mit einem  Nebengebäude, ein Feuerwehrgerätehaus, eine Schutzhütte, ein Jugendhaus und einen schönen Kinderspielplatz. Im renovierten Backhaus backen noch einige Familien regelmäßig ihr Brot.

Für den auswärtigen Gast hat die Gastwirtschaft im Gemeindezentrum einige kulinarische Überraschungen bereit. Geisig ist ein idealer Ausgangspunkt für ausgedehnte, erholsame Wanderungen im Mühlbachtal. Besonders empfehlenswert ist der etwa 9 km lange Limes-Rundwanderweg, der sowohl auf den Höhen sehr schöne Aussichten in den südlichen Taunus und den Westerwald bietet, als auch einen wild-romantischen Abschnitt im Mühlbachtal mit dem ehemaligen Bergbau und den Mühlen.

Das Lahn- und Rheintal mit ihren vielseitigen Sehenswürdigkeiten sind in kurzer Zeit erreichbar.

Statistikdaten zu Geisig vom Statistischen Landesamt und vom Einwohnerinformationssystem Ewoisneu des Landes Rheinland-Pfalz.

Ansprechpartner:

1. Beigeordneter Frank Alberti

Sprechzeiten:

Geschlossen:
öffnet heute um 18:30 Uhr
Mittwoch
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