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Feuerwehr ehemalige VG Bad Ems

Ausflug der Fw-AK der VG Bad Ems am 22.10.2019


Ziel der 28 Teilnehmer waren die Dienststellen der Autobahnpolizei Montabaur (PAST) und der integrierten Rettungsleitstelle (ILS) Montabaur. Weitere Fahrten wie z.B. nach Frankfurt, Köln, Mainz usw. wollten die AK in diesem Jahr nicht unternehmen. Vielmehr wollten sie Erinnerungen über die frühere Zusammenarbeit mit den Rettungskräften (Polizei, Feuerwehr und DRK) auffrischen und neue Erkenntnisse über die heutigen Arbeitsweisen der Rettungsdienste erfahren.

Die PAST Montabaur (Autobahnpolizei) ist für den Bereich der BAB 3 von Diez bis Bad Honnef zuständig. In die Tätigkeiten fallen Verkehrsüberwachung, Kfz-Kontrollen, Überprüfungen der Lkw-Beladungen und der entsprechenden Fahrzeugpapiere, sowie Führerscheine. Fahrzeiten-, Alkohol- und Drogenkontrollen gehören ebenso zu den alltäglichen Aufgaben. Damit sind die Tätigkeiten aber nicht alle aufgezählt.

Die Prävention über Crash-Kurse für Jugendliche und Fahranfänger in den Schulen beeindruckte die Alterskameraden. Aufgrund von ansteigenden tödlichen Unfällen -besonders von Jugendlichen- führte dazu, dass die Rettungsdienste ihre Erlebnisse von den Unfallorten mit Bildern und Schilderungen so detailliert in den Kursen erläuterten, dass die tödlichen Unfälle bei Jugendlichen/Fahranfängern deutlich zurück gingen, was als besonders positiv zu bewerten ist.

Es folgte die Vorführung von Dienst-Kfz‘s mit entsprechenden Ausstattungen für die verschiedensten Aufgaben. Unter anderem auch das Provida-Fahrzeug mit dem Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren Temposünder und Drängler überführt werden können. Das System ist auch als Police-Pilot bekannt und funktioniert als ein Blitzer ohne Blitz.

Mit einem Gruppenfoto beendeten wir den Besuch bei der PAST Montabaur.

Der zweite Besuch an diesem Tag galt der Integrierten Leitstelle (ILS) Montabaur, die für alle nicht polizeilichen Hilfemaßnahmen wie Alarme und Steuerungen der Rettungsdienste, der Feuerwehren, des THW usw. zuständig ist.

Unter der Notrufnummer 112 sind zusammengefasst:

 ► ca.650.000 Einwohner

 ► in 4 Landkreisen (Altenkirchen, Westerwald, Rhein-Lahn und Neuwied) mit 34 VG´s / Städten

 ► mit über 1351 Orten / Ortsteilen

 ► auf einer Fläche von ca. 3.050 qkm

 ► 24.034 Objekte

 ► 154 km BAB 3 und BAB 48

 ► 3100 km Bundes-, Land- und Kreisstraßen

 ► 54 km ICE- und 243 km Bahnstrecke

 ► 152 km schiffbare Gewässer (Rhein-Lahn)

In 26 Rettungswachen und 475 Feuerwehreinheiten u.a.m. werden die Hilfskräfte von der ILS zu Alarmierungen und Hilfeersuchen beauftragt. Im 3-Schichtdienst verrichten die Disponenten rund um die Uhr ihre Arbeit. So werden dem Anrufer u.a. auch Erste-Hilfe-Maßnahmen per Telefon vermittelt, damit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte dem Unfallopfer bereits geholfen werden kann. Im Allgemeinen werden pro Jahr ca. 693.500 Telefonate geführt, das sind ca. 1200 Anrufe und 700 abgehende Gespräche pro Tag. Alle Disponenten sind als Notfallsanitäter und Feuerwehrgruppenführer ausgebildet und werden ständig weiter geschult.

Clou bei den Erklärungen an den Alarmierungstischen war ein echter Feuerwehreinsatz für die FF Bad Ems um 17:17 Uhr: Unbekannte Rauchentwicklung am Hasenberg in Bad Ems. So konnte vor Ort die Abarbeitung eines Feuerwehralarmes live miterlebt werden.

Voll von diesen vielen interessanten Informationen an diesem Tag endete der Tag mit ein paar kühlen Bieren und einem gemeinsamen Abendessen in einer Mühle im Gelbachtal und dem Austausch über das Erlebte.

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