Im Kurviertel von Bad Ems an der Lahn

Stadt Bad Ems

Bad Ems - das ist die liebens- und lebenswerte Kur- und Kreisstadt mit dem Flair von Zaren, Königen und Kaisern, der Nostalgie eines Weltbades der historischen Ost-West-Achse Paris-Moskau an der Lahn entlang. Sehenswürdigkeiten reihen sich an der Lahn entlang wie Perlen auf einer Kette. Bad Ems - das ist Gesundheit für Körper und Geist


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Bad Ems - das ist die liebens- und lebenswerte Kur- und Kreisstadt mit dem Flair des einstigen Kaiserbades und zugleich mit allem, was wir heute von einer Stadt mit Lebensqualität erwarten. Sehenswürdigkeiten reihen sich an der Lahn entlang wie Perlen auf einer Kette. Bad Ems - das ist Gesundheit für Körper und Geist. Die Stadt liegt im idyllischen Lahntal mitten im Naturpark Nassau und nur eine halbe Stunde vom romantischen  Rheintal. Die Großstadt Koblenz liegt vor der Haustür und ist mit Auto oder ÖPNV schnell erreicht, über die nahe A 3 und den ICE-Bahnhof sind Frankfurt und andere Metropolen gut erreichbar. Bad Ems ist Mittelzentrum und hat knapp 10.000 Einwohner, Kitas, eine Realschule plus und ein Gymnasium, Krankenhaus, Altenheime, Sportanlagen, Freizeitmöglichkeiten, eine attraktive Therme und vielfältige Kulturangebote. Die regionale Wirtschaft ist geprägt von Tourismus, Dienstleistungen und Medizintechnik.

 

Geschichte

Hügelgräber zeugen von vorchristlicher Besiedlung. Der römische Limes, einst die Grenze des Imperiums und heute UNESCO Weltkulturerbe, zieht sich durch unsere Wälder. Das heutige Bad Ems gibt es seit dem 6. Jahrhundert, im Jahr 880 ist es erstmals urkundlich erwähnt. Vom Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die Blei- und Silbergruben ausgebeutet. Bekannt wurde Bad Ems jedoch vor allem als Kurstadt. Seit dem 14. Jahrhundert zogen die Thermalquellen Menschen an, darunter Erzbischöfe und Fürsten im Mittelalter und im Barock, bevor im 19. Jahrhundert der ganz große Aufstieg zu einem der „Top Ten“ unter Europas Kurorten gelang. Davon zeugt bis heute die eindrucksvolle Bäderarchitektur. Sie prägt die ganze Stadt beiderseits der Lahn, mit einem schlossartigen Kurhaus, einem grandiosen Kursaal, mit Villen, ehemaligen Hotels und schönen Kirchen. Eingebettet ist alles in eine Kurlandschaft mit dem Kurpark und der Kulisse des unteren Lahntals, mit historischen Panoramawegen und spektakulären Aussichtspunkten. Das alles führte dazu, dass Bad Ems eingeladen wurde, sich mit zehn weiteren europäischen Kurorten, den „Great Spas of Europe“, als UNESCO Welterbe zu bewerben. Das Ensemble ist eine einzige große Denkmalzone „Historisches Kurbad Ems“.

Bad Ems ist auch in seiner jüngeren Geschichte geprägt von seinem Status als Kurstadt. Seit 1972 gibt es die Staatsbad Bad Ems GmbH, an der das Land Rheinland-Pfalz einen Anteil von 87,16 Prozent hat, während die restlichen 12,84 Prozent auf die Stadt entfallen. Die einschneidende Veränderung im Kurbetrieb der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Übergang vom Refugium privater Gäste, die in Hotels und Pensionen wohnten, zum Heilbad für Kurgäste, die aufgrund einer Maßnahme der Versicherungen zur Rehabilitation in eine Klinik entsandt werden. Seit den siebziger Jahren entstand auf dem Klopp das neue Kurgebiet "Bismarckhöhe". 1976 wurde die Hufeland-Klinik fertiggestellt, 1980 folgte die private Paracelsus-Klinik als Akut-Krankenhaus und 1983 als zweite Kurklinik des Staatsbades die Dryander-Klinik. Außerdem entstand auf der Bismarckhöhe ein ganz neuer Stadtteil mit Einfamilienhäusern. Das neue Kurgebiet wird seit 1979 durch die Kurwaldbahn erschlossen.

Die Gesundheitsreform mit ihren verschiedenen Stufen führt seit den 1990er Jahren zu weiteren Veränderungen. So zog 2005 die Lahntalklinik der LVA Rheinprovinz aus Nassau in das Gebäude der ehemaligen Dryander-Klinik. Im Bereich des historischen Kurviertels blieben die Malberg-Klinik und die 1992 errichtete heutige Vamed-Klinik. Neue Klinikverbünde entstehen und stärken den Gesundheitsstandort Bad Ems.

Im Tal eröffnete in der Viktoriaallee 1971 ein Thermalbad. Seit 2012 lädt hier die neue Emser Therme zu Wellness auf höchstem Niveau ein. Mit Thermalwasser aus den Heilquellen und mit einer Flusssauna hebt sie sich von vielen anderen Bädern ab. Die nächsten Projekte sind ein Thermen-Hotel und ein Parkhaus.

Wirtschaft

Große Bedeutung für die Wirtschaftsstruktur der Stadt hat nach wie vor das Gesundheitswesen mit den Rehabilitationskliniken. Neben der Kur war jahrhundertelang der Bergbau das zweite wirtschaftliche Standbein. Nach dem Ende des Blei- und Silberwerks rückten Dienstleistungen in den Vordergrund. Das Statistische Landesamt Bad Ems ist bis heute der größte Arbeitgeber der Stadt. Bad Ems ist zudem Sitz der Kreisverwaltung Rhein-Lahn und der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Eine lange Tradition hat in der Kurstadt die Medizintechnik. In der Heyer Medical AG lebt das 1883 von Carl Heyer gegründete Unternehmen fort. Löwenstein Medical ist ein weiterer „Global Player“ auf diesem Gebiet. Weltbekannt sind die seit 1858 aus den Salzen des Heilwassers hergestellten Emser Pastillen. Ein ganz wichtiger Motor der regionalen Wirtschaft ist der Tourismus. Das eindrucksvolle Stadtbild des historischen Kurortes, seine Einbettung in die wunderschöne Landschaft des unteren Lahntals, der Fluss als Wasserstraße für Freizeitkapitäne, Premium-Rad- und Wanderwege, die gute Verkehrsanbindung und ein breites Angebot an Gastronomie und Unterkünften vom Grand-Hotel bis zur Jugendherberge bieten die besten Voraussetzungen.

Kultur und Freizeit

Hochkarätige Veranstaltungen bietet das Staatsbad im historischen Ambiente des Kursaals oder das Kabarett Casablanca im Badhaus. Ein Highlight ist jährlich der Bartholomäusmarkt mit Deutschlands größtem Blumenkorso. Ein beliebtes Heimatfest ist die Spießer Martini-Kirmes. Und selbstverständlich wird auch der Karneval gepflegt. Das Künstlerhaus Schloss Balmoral hat einen internationalen Standard. Im besonderen Ambiente des Kursaals ist die vielleicht älteste Spielbank Deutschlands zu Hause. Im Kur- und Stadtmuseum mit dem Stadtarchiv kann man die reichhaltige Geschichte des einstigen Weltbades erkunden, im Bergbaumuseum das harte Leben der Bergleute. Auch das Angebot für den Alltag ist bunt. Bad Ems hat eine Stadtbücherei mit aktueller Belletristik und digitalen Medien für alle Altersgruppen sowie ein Jugendzentrum mit attraktiven Angeboten für Jugendliche und Kinder. Chöre, Vereine für Geschichte, Naturschutz, Wandern und natürlich Sportvereine laden zur Freizeitgestaltung ein. Das Sportangebot ist breit gefächert: Golfplatz, Bikepark, Reit- und Tennisanlagen, Sportzentrum mit Stadion und Halle, die Lahn für den Wassersport.

Unsere vielleicht wichtigstes Freizeitangebot aber ist sicher die Kultur- und Naturlandschaft, die überall in Bad Ems praktisch vor der Haustüre beginnt.

 

Ansprechpartner

Stadtbürgermeister Oliver Krügel

Vorzimmer: Frau  Fila-Bruchhäuser

Vorzimmer: Frau Müller-Kohler

+49 2603 793-124

+49 2603 793-175

Sprechzeiten: nach telefonischer Vereinbarung

Internetauftritt des Stadtbürgermeisters

Wehrführer:

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56130 Bad Ems

+49 2603 506754