Die Ladesäule hat sich seit ihrer Inbetriebnahme zu einem besonders stark genutzten Ladepunkt entwickelt. In rund zweieinhalb Jahren wurden dort bereits mehr als 30.000 Kilowattstunden Strom geladen. Damit ist die Ladesäule nach den vorliegenden Betriebsdaten von Wirelane die Ladesäule mit dem höchsten Ladevolumen in Rheinland-Pfalz.
Für die Stadt Bad Ems ist die hohe Nutzung ein deutliches Zeichen dafür, dass öffentliche Ladeangebote angenommen werden und einen konkreten Beitrag zur Elektromobilität vor Ort leisten. Gerade für eine Stadt wie Bad Ems, die als Teil der „Great Spa Towns of Europe“ seit 2021 zum UNESCO-Welterbe gehört, ist die Verbindung von historischem Erbe und zukunftsorientierter Stadtentwicklung von besonderer Bedeutung. Das Stadtbild der traditionsreichen Kurstadt wird durch ihre historische Bäderarchitektur, die Lage an der Lahn sowie ihre Parks und Promenaden geprägt.
Die aktuell vorhandene Ladesäule verfügt über eine Gesamtleistung von 22 kW, also 11 kW je Ladepunkt. Damit eignet sie sich insbesondere für Besucherinnen und Besucher, die während eines längeren Aufenthalts in der Stadt laden möchten. Bei einer Park- beziehungsweise Aufenthaltsdauer von rund vier Stunden bietet die vorhandene Ladeinfrastruktur eine passende Möglichkeit, das Fahrzeug während des Aufenthalts zu laden.
Um der weiterhin hohen Nachfrage gerecht zu werden und gleichzeitig unterschiedliche Ladebedürfnisse abzudecken, beabsichtigt Wirelane, unmittelbar neben dem bestehenden Standort eine weitere Ladesäule mit einer Ladeleistung von 200 kW zu installieren. Die geplante Schnellladesäule soll insbesondere für kürzere Aufenthalte von etwa ein bis zwei Stunden ausgelegt sein. Damit sollen künftig noch mehr Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit erhalten, ihr Fahrzeug entsprechend ihrer Aufenthaltsdauer schnell und unkompliziert zu laden.
Mit der Kombination aus der bestehenden 22-kW-Ladesäule und der geplanten 200-kW-Schnellladesäule soll in Bad Ems ein Ladeangebot entstehen, das unterschiedliche Aufenthalts- und Ladezeiten miteinander verbindet. Während die bestehende Säule insbesondere für längere Aufenthalte geeignet ist, richtet sich das geplante Schnellladeangebot an Nutzerinnen und Nutzer, die nur für kurze Zeit in der Stadt sind.
Beim Pressetermin überreichte Lukas Grebener, Sales Account Manager bei Wirelane, das Zertifikat an den 1. Beigeordneten der Stadt Bad Ems, Herrn Ackermann. Begleitet wurde das Projekt auf Seiten der Stadt von Klimaschutzmanager Dr. Stefan Hecker, der beim Pressetermin selbst nicht vor Ort sein konnte.
Herr Ackermann zeigte sich erfreut über die positive Entwicklung und die hohe Akzeptanz der Ladesäule: „Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass das Angebot von den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gästen der Stadt angenommen wird. Das ist eine erfreuliche Entwicklung und spricht sowohl für den Standort als auch für das Engagement der Stadt im Bereich der nachhaltigen Mobilität.“
Auch aus Sicht von Wirelane zeigt die Entwicklung in Bad Ems, welchen Beitrag öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur leisten kann. „Mehr als 30.000 Kilowattstunden in zweieinhalb Jahren sind ein starkes Ergebnis. Die hohe Nutzung zeigt, dass der Standort gut gewählt ist und die Ladeinfrastruktur dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Mit der geplanten 200-kW-Ladesäule möchten wir das bestehende Angebot sinnvoll ergänzen und künftig noch mehr Menschen das Laden während ihres Aufenthalts in Bad Ems ermöglichen“, so Lukas Grebener.
Die Stadt Bad Ems unterstreicht damit ihren Anspruch, neben dem Erhalt ihres einzigartigen historischen und kulturellen Erbes auch die Herausforderungen einer modernen und nachhaltigen Mobilität aktiv anzugehen. Die öffentliche Ladeinfrastruktur ist dabei ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung der Stadt und der gesamten Region. Mit dem geplanten Ausbau soll Bad Ems künftig noch mehr Ladeoptionen für unterschiedliche Bedürfnisse und Aufenthaltszeiten bieten.

