Aufruf zum Nähen von Behelfsmasken


Aufruf des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn zum Nähen von Behelfsmasken

Die aktuelle Corona-Pandemie stellt unser Gesundheitswesen vor große Herausforderungen. Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten fehlen Masken zum gegenseitigen Schutz vor Ansteckung. Aus diesem Grund hat der Kreisfeuerwehrverband Rhein-Lahn e.V. und das Internetportal Rheinlahn.de eine Hilfsaktion gestartet.

Um was geht es?

Es sollen Behelfsmasken genäht werden, die den Einrichtungen im Gesundheitswesen unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden können. Dass diese nicht den offiziellen Schutzstufen entsprechen, ist bekannt, jedoch möchten die genannten Einrichtungen wegen fehlender Alternativen die Behelfsmasken einsetzen. Der Bedarf ist sehr groß. Aktuell nähen rund 200 Personen bereits Masken für diese Aktion im gesamten Rhein-Lahn-Kreis. Es sind zusätzlich auch schon erste Geld- und Sachspenden eingegangen. Sollten später die Einrichtungen im Gesundheitswesen versorgt sein, werden wir nach Wichtigkeit die weiteren Masken an andere Hilfsorganisationen und später auch an die Bevölkerung weitergeben, denn nach Lockerung der jetzigen Maßnahmen soll vorübergehend jeder Bürger eine Maske tragen. Alle angefertigten Masken werden daher auch garantiert einer Verwendung zugeführt.

Was kann ich tun?

Vorrangig benötigen wir weitere Näherinnen und Näher, die die Herstellung von Gesichtsschutzmasken durchführen. Die Logistik im Hintergrund wird durch Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Kreis sichergestellt. Wer nicht nähen kann, kann die Aktion auch gerne durch eine Geldspende unterstützen. Die Mittel werden vom Kreisfeuerwehrverband Rhein-Lahn e.V. verwaltet. Spenden werden erbeten auf das Konto unter dem Stichwort „Masken“:

IBAN: DE73 510500150656112581

BIC: NASSDE55XXX

Sofern Name und Adresse sowie Mailadresse angegeben sind, wird gerne eine Spendenquittung ausgestellt.

Welche Anforderungen müssen die Masken erfüllen?

Der verwendete Stoff ist kochfest und die Masken können somit nach entsprechendem Waschen und Trocknen immer wieder benutzt werden. So kann z.B. Pflegepersonal das Verbreiten von Tröpfchen und damit Infektionen etwas verhindern. Das Waschen vorab ist nicht erforderlich, dies übernehmen die Einrichtungen selbst. Die Masken können geschnürt oder noch besser mit einem kochfesten Gummiband um die Ohren versehen werden. Nähere Informationen hierzu findet man im Internet:

www.rheinlahn.de

https://naehtalente.de/atemschutz-naehen/

oder

https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/0115_1/pressereferat/Mund-Nasen-Schutz__Naehanleitung_2020_Feuerwehr_Essen.pdf

Über die Seite rheinlahn.de findet man von dieser Aktion auch zwei Seiten bei Facebook. Dort kann man sich auch mit anderen Helfern entsprechend austauschen.

 

Welche Unterstützung gibt es?

Wer bereits eigenes Material zur Verfügung hat, kann direkt anfangen. Ansonsten organisiert der Kreisfeuerwehrverband die Verteilung der Materialien und bringt diese zu nahegelegenen Sammelstationen oder, wenn es nicht anders möglich ist, auch nach Hause. Die fertigen Schutzmasken werden auf umgekehrtem Weg wieder abgeholt. Vom zentralen Sammelpunkt in Nastätten gehen die Masken zu den Einrichtungen.  Sammelstellen siehe rechts


Fragen beantworten:

Ansprechpartner und Sammelstelle:

Sascha Wolf
Am Altewingert 18
56370 Attenhausen

Sammelstelle Bad Ems:

Sarah Schmitz
Oberer Flurweg 6
56130 Bad Ems

Sammelstelle Nassau:

Gemeinschaftspraxis Nassauer Land
Feldstr. 6
56377 Nassau

Sammelstelle Becheln:

Thomas Schmidt
Emser Str. 21
56132 Becheln

Sammelstelle Singhofen:

Jens Petry
Schwimmbadstr. 14
56379 Singhofen